Im Mai 1984 wurde in der Siedlung Gänsäcker in Kösching anläßlich eines Wohnhausneubaus unmittelbar unter der Grasnarbe eine römische Meilensäule geborgen. Die Fundstelle liegt rund 1 km nordösilich der Ortskirche, also des einstigen Kastellzentrums. Der Stein zeichnet sich durch seinen vorzüglichen Erhaltungszustand innerhalb seiner Fundgruppe aus. Er weist lediglich einige Vertikalrisse im Zylinderbereich auf. In der Höhe mißt er insgesamt 2,20 m, wovon auf die 48 cm breite, kubische Basis 66 cm entfallen. Der obere Durchmesser der Säule beläuft sich auf 44 cm.